• Kommunale Blühflächen

  • Geeignete Einsaatflächen wurden ausgewählt

  • Im Frühling oder Herbst 2020 wurde regionales, mehrjähriges Wildblumensaatgut ausgebracht (Artenliste).

  • Die Wildblumenwiesen werden von den Kommunen i. d. R. nur einmal im Jahr gemäht

  • Den Pflanzenarten wird Zeit gegeben sich zu entwickeln

  • Aufstellen von Nisthilfen 

 

Bis sich ein ansprechender Blütenbestand gebildet hat, kann einige Zeit vergehen. Die verblühten Pflanzenstängel verbleiben im Idealfall über dem Winter auf der Fläche und dienen so zahlreichen Insekten als Überwinterungsquartier. Die Flächen können daher zeitweise ungepflegt erscheinen. Um die Akzeptanz für die Maßnahmen zu erhöhen, wurden deshalb Anwohner/-innen über das Thema Insektenschutz informiert.

  • Die Pflege der Grünflächen wurde angepasst: Reduzierte Mahdhäufigkeit, Abräumen des Schnittguts und Stehenlassen von Altgrasstreifen auf innerörtlichen Grünflächen

Neuanlage

Umstellung der Pflege

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  • Private Blühflächen

Samentütchen wurden an interessierte Bürger/-innen inklusive Anleitung zur Aussaat und Pflege verteilt

  • Aufstellen von Nisthilfen und Hinweisschildern

Für das Projekt wurden extra angefertigte Nisthilfen für diverse Insektenarten im Projektgebiet aufgestellt. Hinweisschilder an ausgewählten Flächen informieren über den Nutzen selten gemähter Blumenwiesen.

Infoschild an angelegter Blühfläche in Weissach

 ©Helen Kilian-Rosenkranz

  • Umweltbildung

Erste Blüten zeigen sich auf einer Fläche in Deckenpfronn

 ©Helen Kilian-Rosenkranz

Es wurde ausschließlich einheimisches Wildpflanzensaatgut verwendet

 ©Helen Kilian-Rosenkranz

  • Öffentlichkeitsarbeit

Es sollten alle Altersgruppen einbezogen und für den Insektenschutz vor der eigenen Haustüre motiviert werden.

Es fanden zwei Informationsveranstaltungen statt: 

Informationsveranstaltung in Bondorf

 ©Helen Kilian-Rosenkranz

Im Projektgebiet fanden Umweltbildungsstunden in interessierten Kindergärten statt.