INSEKTENSTERBEN

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Insektenrückgang: Warum Insekten Schutz brauchen

Sowohl die Anzahl an Arten, als auch die Anzahl an Individuen der Insekten geht seit Jahren in vielen Regionen stark zurück. So waren im Jahr 2011 beispielsweise über 50 % aller Wildbienenarten in Deutschland gefährdet. Auch bei Köcherfliegen, Tagfaltern und Laufkäfern ist der Bestand rückläufig. Als Teil zahlreicher Nahrungsketten, z. B. für die Jungen zahlreicher Singvögel, sind Insekten von zentraler Bedeutung. Auch in Ökosystemen nehmen sie eine Schlüsselrolle ein. Als Bestäuber zahlreicher Wild- und Nutzpflanzen kann sich der Rückgang von Bienen, Fliegen und Co. direkt auf den Menschen auswirken.


Die Gründe für diese Entwicklung sind vielseitig. Als Hauptursache gilt der Verlust von geeignetem Lebensraum und ein fehlendes Nahrungsangebot. Zum einen führt eine intensive Landnutzung mit Monokulturen, dem hohen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Dünger zu einem verminderten Strukturreichtum unserer Kulturlandschaft. Aber auch Siedlungsbau, Schottergärten, Lichtverschmutzung und der Klimawandel wirken sich negativ auf die Insektenwelt aus. Es liegt somit nicht nur in der Verantwortung der Landwirtschaft sondern der gesamten Gesellschaft dieser Entwicklung entgegenzuwirken.

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